Yoga für Schwangere – das tut dir & deinem Baby jetzt gut

Yoga für Schwangere

Yoga für Schwangere ist der perfekte sportliche Ausgleich zum Alltag

Schließ mal kurz deine Augen und spür in dich hinein. Wie fühlst du dich gerade? Bist du vielleicht gestresst, müde, genervt, angespannt und hast noch zick Dinge in deinem Kopf, die du noch erledigen musst? Gefühle, die wir alle nur zu gut kennen aber lieber nicht fühlen würden. Denn sie strengen an, setzen unter Druck und machen müde. Yoga für Schwangere hilft dir dabei, genau diese Gefühle loszulassen und Entspannung, Wohlbefinden und Energie in deinen Körper zu bringen.

Dein Baby in deinem Bauch bekommt schon all deine Gefühle mit und freut sich genauso wie du über Ausgeglichenheit, Ruhe und inneren Frieden. Doch gehören negative Gefühle genauso zu unserem Leben wie positive. Wichtig ist nur, dass die negativen nicht überwiegen und du ein Ventil hast, sie immer wieder loslassen zu können. Genau das kann Yoga für dich sein. Es ist ein super Ausgleich zum Alltag und gleichzeitig steigerst du deine Fitness. Hört sich gut an oder?

Wie du am meisten von deiner Schwangerschaftsyoga Praxis profitierst, erfährst du in diesem Beitrag.

1. Schwangeren Yoga ist kein Wettbewerbssport

Seien wir mal ehrlich. Wir wollen doch alle am liebsten sofort gewinnen und von Anfang an zu den Besten gehören. Das liegt einfach in unserer Natur. Sport verbinden wir mit Wettbewerb. Im Schwangerschaftsyoga darfst du diesen Leistungsgedanken ablegen. Mir ist sehr wichtig, dass du verstehst, dass es bei Yoga für Schwangere und bei Yoga im Allgemeinen, nicht darum geht, dass du die Goldmedaille gewinnst!

Es ist total unwichtig, wie tief du in die Posen kommst. Wie gut gedehnt du bist und wie stark deine Muskulatur ist. Jeder Körper ist anders und genau richtig so wie er ist. Im Yoga ist der Weg das Ziel und nicht die perfekte Ausführung einer Pose. Manche Asanas brauchen Jahre, bis man sie  nur ansatzweise kann. Die Goldmedaille im Schwangeren Yoga gewinnst du, wenn du genau auf deinen Körper hörst. Nimm die Signale wahr, die er dir sendet. Auf diese Weise stärkst du deine Intention und lernst, dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen.

Achte auf die Veränderungen, die dich in deiner Schwangerschaft begleiten. Vielleicht fühlen sich manche Posen zu Beginn deiner Schwangerschaft unglaublich gut an doch zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr. Dann lass diese Posen einfach weg! Quäl dich nicht durch die Asanas, sondern ersetze sie durch Yogaübungen, auf die du gerade Lust hast. Ich kann dich zwar Anleiten aber dein wahrer Lehrer bist immer du selbst!

2. Gehe nie zu schnell und zu tief in die Dehnung

Du fühlst dich zu ungedehnt? Willkommen im Club! Das geht den meisten so. Aber was absolut nichts bringt, ist krampfhaft zu versuchen tiefer in die Dehnung zu kommen. Wenn du deine natürliche Dehnungsgrenze überschreitest, arbeitest du nämlich gegen anstelle für deine Dehnfähigkeit. Denn während du unsanft versuchst weiter runter zu kommen, verkrampft sich die Muskulatur. Diese muss allerdings entspannt sein, um Dehnung überhaupt zulassen zu können.

Deshalb lehne dich im Schwangerschaftsyoga immer nur sachte an deine Dehnungsgrenze an. Atme dabei tief und gleichmäßig. Versuche nicht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Erst dann sendet dein Gehirn ein Signal an deine Muskulatur, dass sie sich entspannen und loslassen darf. So sinkst du ganz automatisch immer tiefer in die Dehnung.

Aufgrund der Hormonlage sind wir in der Schwangerschaft besonders flexibel. Deshalb ist es enorm wichtig, ganz sorgfältig in die Dehnung zu gehen. Sonst provozierst du Verletzungen an Bändern und Sehnen.

3. Lege während deiner Yogapraxis jederzeit eine Pause ein und überanstrenge dich nicht

Kommst du während der Schwangeren Yoga Stunde an deine Grenze, dann akzeptiere diese. Lege jederzeit eine kurze Pause ein. Wirst du kurzatmig oder deine Muskulatur fängt an zu zittern, dann gönn dir eine kurze Pause. Du musst die Stunde nicht knallhart durchziehst.

Auch hier gilt wieder – höre auf deinen Körper! Er weiß genau was gut für dich ist. Ziel im Schwangerschaftsyoga ist es, dass du dich entspannst und nicht verkrampfst oder überanstrengst.

Auf diese Weise stärkst du dein Körpergefühl. Du lernst deiner Intuition zu vertrauen, was für die Geburt enorm kraftvoll sein.

4. Achte auf deinen Kreislauf

In der Schwangerschaft kann unser Kreislauf manchmal etwas verrückt spielen. Wird dir während deiner Yogapraxis einmal schwindelig, dann setz dich sofort hin. Nimm ein paar tiefe bewusste Atemzüge und trinke ein Schluck Wasser.

Meist geht es dir nach einem kurzen Moment schon wieder besser.

5. Skippe niemals Shavasana – die Endentspannung ist der wichtigste Teil der Stunde!

Während der Schlussentspannung verarbeitet dein Nervensystem das Neuerlernte. Während der Yogastunde hast du Energie aufgebaut. Diese harmonisierst du nun in Shavasana.

Auf diese Weise gleitest du in einen Zustand voller innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Dieses Gefühl, solltest du dir auf keinen Fall nehmen. Falls du zu wenig Zeit hast, dann spare lieber an den Yogaposen als an der Schlussentspannung. Ein paar Minuten ausgetreckt auf dem Boden zu liegen und zu entspannen, muss immer drin sein.

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