Müdigkeit in der Schwangerschaft: wie Yoga Energie schenkt

Müdigkeit in der Schwangerschaft

Müdigkeit ist ein häufiger Begleiter in der Schwangerschaft

Du bist schwanger und fühlst dich müde und schlapp? Willkommen im Club! Vielen Schwangeren geht es genau wie dir. Auch für mich war Müdigkeit am Anfang meiner ersten Schwangerschaft kein Fremdwort. Doch als ich anfing Schwangerschaftsyoga in meinen Alltag zu integrieren, ging es mir wieder richtig gut.

Gerade im ersten Trimester tritt Müdigkeit, Schlappheit oder Übelkeit gerne auf und ist vollkommen normal. Es zeigt, wie sehr dein Körper gerade damit beschäftigt ist, ein Nest für dein Baby zu schaffen. Nun heißt es, deinen Körper bei dieser Arbeit bestmöglichst zu unterstützen und ihm ganz viel Energie zu schenken. Und genau das, kann Yoga in der Schwangerschaft erreichen!

Wie Schwangerschaftsyoga deine Müdigkeit reduzieren kann

1. Atemübungen versorgen deine Zellen mit Lebensenergie

Das allerwichtigste was du in der Schwangerschaft brauchst, ist eine geballte Ladung Sauerstoff. Unsere Zellen benötigen ihn, um optimal arbeiten zu können. Denn mit Hilfe von Sauerstoff, wandeln die Mitochondrien, aufgenommene Nahrung in Energie um. Da dein Körper nun eine extra Portion Arbeit aufgeladen bekommen hat, benötigt er also auch extra viel Sauerstoff. Je öfter du deinen Körper mit Sauerstoff flutest, desto mehr Energie hat er, um perfekt arbeiten zu können.

Jetzt denkst du dir vielleicht: ja aber ich atme doch immer?! Das stimmt zwar, allerdings atmen wir in unserem Alltag meist nur ziemlich flach. Wir könnten viel tiefer ein- und ausatmen als wir es normalerweise tun.

Die Atemübungen (Pranayama) im Schwangerschaftsyoga sind darauf ausgerichtet, deinen Körper mit Sauerstoff zu fluten und ihm so eine extra Portion Energie zu schenken. Je regelmäßiger du die Übungen machst, desto automatischer atmest du auch in deinem Alltag tiefer ein und aus. Du wirst sehen, dass du dich weniger müde fühlen wirst.

2. Yogaabfolgen kräftigen deinen Körper

Die Yogastunden für Schwangere sind darauf ausgerichtet, deine Muskulatur zu stärken. So wirst du dein Baby problemlos durch die Schwangerschaft tragen können. Je fitter du dich körperlich fühlst, desto weniger Müdigkeit wirst du spüren.

Durch die verschiedenen Yogaflows wird dein Kreislauf, die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt. So bringst du Schwung und Elan in deinen Körper. Gleichzeitig regt die Muskelkontraktion die Ausschüttung bestimmen Botenstoffe an, die dein Körper braucht, um leistungsfähig zu bleiben. Es heißt nicht um sonst: wer rastet, der rostet! Das gilt auch in der Schwangerschaft.

3. Yoga in der Schwangerschaft baut Stress ab und schafft Gelassenheit 

Mit Schwangerschaftsyoga bringt du also Energie in deinen Körper und beugst dadurch Müdigkeit vor. Doch wirkt Yoga noch auf einen ganz bestimmten Energiefresser und zwar Stress.

Stress zieht uns förmlich die Energie aus dem Körper und wirkt sich auf dein Müdigkeitslevel aus. Yoga in der Schwangerschaft hilft dir dabei, Stress abzubauen, in deine Mitte zu kommen und gelassener zu werden. Meditation hilft dir dabei, nicht aus der Ruhe zu kommen, egal mit was du konfrontiert wirst. 

Mit Yoga nimmst du dir Zeit für dich, schaffst dir eine Pause und gönnst dir Ruhe. Das tut nicht nur dir gut, sondern auch deinem Baby im Bauch. 

4. Schwangerschaftsyoga fördert deine Intuition

In der Schwangerschaft und besonders für die Geburt, ist es sehr wertvoll, wenn du dich auf dein Bauchgefühl verlassen kannst. Dein Körper weiß ganz genau, was er wann braucht. Nur haben wir verlernt darauf zu vertrauen. Viel wichtiger erscheint uns das Urteil von Außen. Im Yoga für Schwangere liegt ein Fokus darauf, dass du dich wieder richtig wahrnimmst. Du stärkst dein Körpergefühl und nimmst die Zeichen deines Körpers und Geistes wahr. 

Das wirkt sich auch positiv auf deine Müdigkeit aus. Du beginnst nämlich, rechtzeitig zu spüren:  

  • wann du dich übernimmst,
  • wann du dich zu sehr stressen lässt und
  • wann du nicht auf deine Körpersignale hörst.

So lernst du, dir rechtzeitig Pausen zu gönnen, wenn du sie brauchst. Du beginnst, dich und deine Bedürfnisse an die erste Stelle zu stellen und auch mal Nein zu sagen, wenn dir etwas zu viel ist. So gehst du ganz bewusst mit deinem Energielevel um und schützt dich vor Erschöpfung und Ausgelaugtheit.

5. Was du sonst noch wissen musst

Müdigkeit in der Schwangerschaft kann auch durch Eisenmangel entstehen. Dein Blutvolumen steigt in der Schwangerschaft stark an, da du ja nun auch dein Baby mit Blut versorgst. So steigt auch dein Bedarf an Eisen. Wenn du dich also trotz der Bewegung und tiefen Atmung andauernd müde fühlst, dann lasse umbedingt deinen Eisenwert testen.

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